Sprache – Interaktion – Kultur (M.A.)

English

Francaise

 

Der Masterstudiengang "Sprache – Interaktion – Kultur" beruht auf einem die Einzelphilologien übergreifenden Ausbildungskonzept, das sprachwissenschaftliche Kompetenzen aus den folgenden Fächern in einem forschungsnahen Curriculum zusammenführt:

Afrikanistik, Anglistik, Arabistik, Romanistik, Germanistik, Interkulturelle Germanistik und Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur. Im Mittelpunkt stehen dabei eine empirisch ausgerichtete Sprachforschung und eine damit verbundene Erforschung interkultureller Zusammenhänge.

 

Im Vergleich mit anderen sprachwissenschaftlichen Masterprogrammen in Deutschland zeichnet sich der Bayreuther Studiengang durch folgende Besonderheiten aus:

Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch und afrikanische Sprachen werden insbesondere in ihren kulturellen, interaktionalen und mehrsprachigen Zusammenhängen betrachtet. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Fragestellungen der Linguistik mit empirischen Methoden auf einem hohen interdisziplinären Niveau und unter Einbeziehung interkultureller Aspekte zu untersuchen. Die Einbindung dieses Studienangebots in einen Afrikaschwerpunkt ist dabei bundesweit einzigartig.

 

Der Studiengang kann nicht nur multilingual studiert werden, er bietet auch die Möglichkeit für eine internationale Ausrichtung: Ca. zwei Studierende pro Jahr können (bei Eignung) am Eurocampus teilnehmen, ein auf Interkulturelle Kommunikation ausgerichtetes Studium, das mit einem Zertifikat (zusätzlich zum MA-Zeugnis) abschließt. Der Eurocampus wird derzeit von zehn europäischen Partnerhochschulen im Turnus angeboten (u. a. Cambridge, Paris, Lugano, Tartu und Jyväskylä) und kann im Rahmen eines Semesters in den Masterstudiengang integriert werden. Es bestehen ferner Kontakte zu Moskauer Universitäten, mit denen (bei Eignung) ein Doppelabschluss erworben werden kann.

 

Die Linguistik an der Universität Bayreuth bietet eine Vielfalt von methodischen Zugängen, Erkenntnisinteressen und regionalspezifischer Expertise. Daher erhalten die Studierenden die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen und ihr Studium in einem der folgenden vier Profilbereiche anzusiedeln: (i) Interkulturelle Kommunikation, (ii) Sprachen und Kulturen im afrikanischen Kontext, (iii) Mehrsprachigkeit/Sprachkontakt, (iv) Gesprächsforschung. Diese Profilbildung kann in Form eines Zusatzes auf dem Masterzeugnis vermerkt werden.

 

Ein kurzer Radiobeitrag zum Studiengang SprInK kann als Audiodatei heruntergeladen werden.

 

Der Studiengang ist modular aufgebaut:

 

Detailinformationen:

 

Die Absolventen des Studiengangs sind bestens für Berufsfelder qualifiziert, in denen sprachsystematische und sprachhandlungsorientierte Kompetenzen entscheidend zu einem erfolgreichen Umgang mit praktischen Aufgaben- und Problemstellungen beitragen. Dazu gehören vor allem die folgenden Bereiche:

  • Sprache in der Öffentlichkeit: z.B. Pressearbeit, Medienberatung, PR, Sprache und Kulturarbeit, Sprache und Verständlichkeit, Textoptimierung.

  • Sprache und Kommunikationsfähigkeit: z.B. Schulungen, Gesprächstrainings, Beratung, Interkulturelle Kommunikation in den Praxisfeldern Unternehmenskommunikation, internationale Organisationen, Kommunikation und Mediation, Wissenstransfer, Personalarbeit und -entwicklung in Unternehmen.

  • Sprache und Globalisierung/Regionalisierung: z.B. Interkulturelle Kommunikation, Sprachenpolitik und -planung, Europäische Integration, Tätigkeit in internationalen Entwicklungshilfeorganisationen und europäischen Institutionen zu Fragen von Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt.

Zudem kann der erfolgreiche Masterabschluss auch der Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Laufbahn sein. Die Studierenden werden während des Masterstudiums schrittweise an eine selbstständige wissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt, so dass sie empirische Forschungsvorhaben eigenständig durchführen können. Sie sind daher qualifiziert für Promotions- und Graduiertenkollegs mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, insbesondere für Promotions- und Graduiertenkollegs mit einer soziolinguistischen und/oder gesprächslinguistischen Ausrichtung. An der Universität Bayreuth bestehen in dieser Hinsicht zwei optimale Anschlussmöglichkeiten: das an der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät bestehende PHD-Programm „Kulturbegegnungen – Cultural Encounters – Rencontres Culturelles“ das im Rahmen der Bayreuth International School of African Studies (BIGSAS) angesiedelte „Research Area B: Culture, Concepts and Communication in Africa“ das Promotionsprogramm "Kommunikative Konstruktion von Wissen"

 

Studienbeginn und Einschreibung:

 

Es ist keine Bewerbung erforderlich.

Der Studienbeginn ist im Winter- oder Sommersemester möglich. Die Fristen für die Einschreibung werden auf der Homepage der Universität Bayreuth frühzeitig bekannt gegeben.

Weiterführende Informationen zur Einschreibung können hier eingesehen werden.

Bei Fragen zu den Qualifikationen (Fremdsprachenkenntnisse u.a.), die im Master-Studiengang "Sprache – Interaktion – Kultur" vorausgesetzt werden, wenden Sie sich bitte an die Studiengangsmoderatorin Prof. Dr. Karin Birkner.


Universität Bayreuth -